Über uns
"Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes"
(Psalm 19:2)
Wissen Sie, wieviele Sterne es gibt? Können Sie sie zählen? Nein. Es ist so, wie bereits vor über 2,500 Jahren in der Bibel geschrieben wurde: "Wie das Heer des Himmels nicht gezählt und der Sand des Meeres nicht gemessen werden kann..." (Jeremia 33:22) Zur Zeit des Jeremia und noch bis hin zu Galileo Galilei bezifferte man die Zahl der Sterne mit 3,000; bis heute ist die erfasste (!) Menge auf eine Zahl mit 25 Nullen angestiegen! Das sollte uns zu denken geben...
10.000.000.000.000.000.000.000.000 Sterne
"Wenn ich anschaue deine Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die Du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass Du dich um ihn kümmerst?" (Psalm 8:4)
Der Mensch wird gerade mal 1,80m groß und vielleicht 75 Jahre alt, und dennoch meint er oft zu wissen, was vor Milliarden von Jahren geschehen sei und was Lichtjahre von uns entfernt liegen soll. Spätestens seit der Relativitätstheorie sollten wir mit Aussagen über Zeit und Raum vorsichtig sein.
"Wir sind von gestern nur und wissen nichts, wie Schatten sind auf Erden unsere Tage." (Hiob 8:9)
Demut ist Ausdruck unserer Position vor dem Schöpfer. Lesen Sie dazu einen Auszug aus "The Treasury of David" von C.H. Spurgeon (eigene Übersetzung):
>>Die Betrachtung des Sonnensystems führt dazu, den Stolz des Menschen zu dämpfen und die Demut zu fördern. Stolz ist eine typische Charaktereigenschaft des mickrigen Menschen und eines der Hauptursachen aller Streitigkeiten, Kriege, Verwüstungen, Sklavenwirtschaft, und ehrgeizigen Bestrebungen, die unsere Welt verwüstet und demoralisiert haben. Jedoch ist keine Gesinnung den Eigenschaften und Lebensumständen des Menschen nach mehr unangebracht. Wahrscheinlich gibt es keine Wesen im Universum unter denen Stolz mehr ungeziemt oder unvereinbar erscheint als bei den Menschen, wenn man die Situation bedenkt, in der er sich befindet. Er ist unzähligen Erniedrigungen und Katastrophen ausgesetzt, dem Zorn von Stürmen und Gewittern, der Verwüstung von Erdbeben und Vulkanen, der Wut von Wirbelstürmen, und den tobenden Wellen der Ozeane, dem Wüten des Schwertes, Hungersnöten, Seuchen, und zahlreichen Leiden; und am Ende muss er in das Grab sinken, und sein Körper gesellt sich zu den Würmern! Der ehrwürdigste und stolzeste Sohn des Menschen unterliegt diesen und ähnlichen Entehrungen wie auch der Kleinste der Familie. Doch, in solcher Situation, hat der Mensch - dieser mickrige Wurm aus Staub, dessen Wissen so beschränkt ist, und dessen Narrheiten so vielfältig und krass sind - die Frechheit sich zu brüsten in all seinem stolzen Hochmut, und sich seiner Schande zu rühmen.<<
"Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade." (1.Petrus 5:5)
